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Deutscher Buchpreis 2010: Die neue Jury ist gewählt
26. Feb
Die Jury für den Deutschen Buchpreis 2010 ist benannt: Jobst-Ulrich Brand (Focus), Julia Encke (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung), Thomas Geiger (Literarisches Colloquium Berlin), Ulrich Greiner (Die ZEIT), Burkhard Müller (Süddeutsche Zeitung), Ulrike Sander (Osiandersche Buchhandlung, Tübingen) und Cornelia Zetzsche (Bayerischer Rundfunk) werden in diesem Jahr den besten deutschsprachigen Roman ermitteln. Ausgewählt wurden die Jury-Mitglieder von der Akademie Deutscher Buchpreis, die sich aus Vertretern der Buch- und Medienbranche und des Goethe-Instituts zusammensetzt. Der Deutsche Buchpreis wird von der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung vergeben, er ist mit insgesamt 37.500 Euro dotiert. Partner des Deutschen Buchpreises sind Paschen & Companie, die 1822-Stiftung der Frankfurter Sparkasse, die Frankfurter Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main. Die Deutsche Welle unterstützt den Deutschen Buchpreis vor allem bei der Medienarbeit im Ausland. Die Preisverleihung findet am 4. Oktober 2010 zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt.
„Die deutsche Literatur ist wieder im Gespräch, in Deutschland ebenso wie im Ausland. Dazu hat der Deutsche Buchpreis, der in diesem Jahr zum sechsten Mal vergeben wird, maßgeblich beigetragen. Ich freue mich über die literarisch exzellent besetzte, neu gewählte Jury. Sie ist Garant für eine erfolgreiche Wahl des ‚besten deutschsprachigen Romans’ 2010“, sagt Gottfried Honnefelder, Vorsteher des Börsenvereins und Vorsitzender der Akademie Deutscher Buchpreis.
Der Preisträger wird in mehreren Auswahlstufen ermittelt. Zunächst sichtet die Jury alle von den Verlagen eingereichten Romane und stellt eine rund 20 Titel umfassende Longlist zusammen. Diese wird am 18. August 2010 bekannt gegeben. Daraus wählen die Juroren sechs Titel für die Shortlist, die am 8. September 2010 veröffentlicht wird. Erst am Abend der Preisverleihung erfahren die sechs Autoren, an wen von ihnen der Deutsche Buchpreis geht. Der Preisträger erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro.
Um eine größtmögliche Unabhängigkeit der Auszeichnung zu gewährleisten, wählt die Akademie Deutscher Buchpreis die Jury in jedem Jahr neu. Der Akademie gehören an: Gottfried Honnefelder (Vorsteher des Börsenvereins und Vorsitzender der Akademie Deutscher Buchpreis), Juergen Boos (Direktor der Frankfurter Buchmesse), Klaus-Dieter Lehmann (Präsident des Goethe-Instituts), Bernd Neumann (Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien), Jan Paschen (Geschäftsführer Paschen & Companie), Herbert Hans Grüntker (Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der 1822-Stiftung der Frankfurter Sparkasse), Viola Taube (stellvertretende Vorsteherin des Börsenvereins), Joachim Unseld (Vorsitzender der AG Publikumsverlage), Dirk Vaihinger (Verlag Nagel und Kimche), Wilfried Weber (Hamburger Bücherstube Felix Jud) und Gregor Dotzauer (Preisträger des Alfred-Kerr-Preises für Literaturkritik 2009).
Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz können sich bis zum 31. März 2010 mit jeweils zwei deutschsprachigen Romanen aus dem aktuellen oder geplanten Programm um die Auszeichnung bewerben. Voraussetzung für die Bewerbung ist die Mitgliedschaft im Börsenverein des Deutschen Buchhandels, im Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband oder im Hauptverband des Österreichischen Buchhandels. Die Bücher müssen zwischen Oktober 2009 und dem 8. September 2010 (Bekanntgabe der Shortlist) erscheinen. Die Titel, Lese-Exemplare, Fahnen und PDF-Dateien können bis zum 15. Juni 2010 nachgereicht werden. Ausschreibungsunterlagen und detaillierte Informationen verschickt der Börsenverein in diesen Tagen.
(Quelle: www.deutscher-buchpreis.de.)
20 Romane für Deutschen Buchpreis 2009
24. Aug
Die nominierten Romane (in alphabetischer Reihenfolge):
• Sibylle Berg: Der Mann schläft (Hanser, August 2009)
• Mirko Bonné: Wie wir verschwinden (Schöffling & Co., Februar 2009)
• Thomas Glavinic: Das Leben der Wünsche (Hanser, August 2009)
• Wolf Haas: Der Brenner und der liebe Gott (Hoffmann und Campe, August 2009)
• Ernst-Wilhelm Händler: Welt aus Glas (Frankfurter Verlagsanstalt, September 2009)
• Anna-Katharina Hahn: Kürzere Tage (Suhrkamp, März 2009)
• Reinhard Jirgl: Die Stille (Hanser, März 2009)
• Brigitte Kronauer: Zwei schwarze Jäger (Klett-Cotta, August 2009)
• Rainer Merkel: Lichtjahre entfernt (S. Fischer, März 2009)
• Terézia Mora: Der einzige Mann auf dem Kontinent (Luchterhand, August 2009)
• Herta Müller: Atemschaukel (Hanser, August 2009)
• Angelika Overath: Flughafenfische (Luchterhand, Mai 2009)
• Norbert Scheuer: Überm Rauschen (C. H. Beck, Juni 2009)
• Kathrin Schmidt: Du stirbst nicht (Kiepenheuer & Witsch, Februar 2009)
• Clemens J. Setz: Die Frequenzen (Residenz, Februar 2009)
• Peter Stamm: Sieben Jahre (S. Fischer, August 2009)
• Thomas Stangl: Was kommt (Droschl, Januar 2009)
• Stephan Thome: Grenzgang (Suhrkamp, August 2009)
• David Wagner: Vier Äpfel (Rowohlt, September 2009)
• Norbert Zähringer: Einer von vielen (Rowohlt, Juli 2009)
Auszüge aus den nominierten Romanen stehen seit dem 20. August auf www.libreka.de kostenlos zum Download bereit. Sie können auf einen Computer oder E-Book-Reader herunter geladen und dort gelesen werden.
Der Jury für den Deutschen Buchpreis 2009 gehören neben Hubert Winkels an: Richard Kämmerlings (Literaturredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung), Michael Lemling (Geschäftsführer der Buchhandlung Lehmkuhl, München), Martin Lüdke (freier Literaturkritiker), Lothar Müller (Redakteur im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung), Iris Radisch (Literaturredakteurin der ZEIT) und Daniela Strigl (Literaturkritikerin und -wissenschaftlerin an der Universität Wien). Erstmals in diesem Jahr wird den Juroren das umfangreiche Lesepensum auf einem elektronischen Lesegerät, dem Reader von Sony, zur Verfügung gestellt.
Von den Titeln der Longlist benennen die Juroren in einem nächsten Schritt sechs Titel für die Shortlist, die am 16. September 2009 veröffentlicht wird. Erst am Abend der Preisverleihung erfahren die sechs Autoren, an wen von ihnen der Deutsche Buchpreis geht. Der Preisträger erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro.
Deutscher Buchpreis 2008: Longlist
20. Aug
Die erste Auswahl ist getroffen: Die Jury hat eine Vorentscheidung gefällt, wer in die engere Wahl für den Deutschen Buchpreis 2008 kommt. „Die Jury hatte das Glück, aus einer Vielzahl lesenswerter Romane auswählen zu können“, sagt Jurysprecher Rainer Moritz. Das thematische und stilistische Spektrum der Longlist sei deshalb auch erfreulich weit. „Insgesamt scheint es mir, als ob sich die Gegenwartsliteratur stärker öffnet und wieder mehr Eigensinnigkeit zeigt.”
In den letzten fünf Monaten wurden von den sieben Jurymitgliedern 161 Titel gesichtet, die zwischen dem 1. Oktober 2007 und dem 17. September 2008 erschienen sind oder noch erscheinen.
Die nominierten Romane (in alphabetischer Reihenfolge):
• Lukas Bärfuss: Hundert Tage (Wallstein, März 2008)
• Marcel Beyer: Kaltenburg (Suhrkamp, März 2008)
• Dietmar Dath: Die Abschaffung der Arten (Suhrkamp, September 2008)
• Karen Duve: Taxi (Eichborn Berlin, Mai 2008)
• Sherko Fatah: Das dunkle Schiff (Jung und Jung, Februar 2008)
• Olga Flor: Kollateralschaden (Zsolnay, Juli 2008)
• Norbert Gstrein: Die Winter im Süden (Hanser, August 2008)
• Peter Handke: Die morawische Nacht (Suhrkamp, Januar 2008)
• Iris Hanika: Treffen sich zwei (Droschl, Januar 2008)
• Martin Kluger: Der Vogel, der spazieren ging (DuMont, Februar 2008)
• Judith Kuckart: Die Verdächtige (DuMont, August 2008)
• Rolf Lappert: Nach Hause schwimmen (Hanser, Februar 2008)
• Norbert Niemann: Willkommen neue Träume (Hanser, August 2008)
• Karl-Heinz Ott: Ob wir wollen oder nicht (Hoffmann und Campe, August 2008)
• Hans Pleschinski: Ludwigshöhe (C. H. Beck, August 2008)
• Ingo Schulze: Adam und Evelyn (Berlin Verlag, August 2008)
• Uwe Tellkamp: Der Turm (Suhrkamp, September 2008)
• Uwe Timm: Halbschatten (Kiepenheuer & Witsch, August 2008)
• Martin Walser: Ein liebender Mann (Rowohlt, März 2008)
• Feridun Zaimoglu: Liebesbrand (Kiepenheuer & Witsch, Februar 2008)
Der Jury für den Deutschen Buchpreis 2008 gehören an: Rainer Moritz (Leiter des Literaturhauses Hamburg und Jurysprecher), Christoph Bartmann (Leiter der Abteilung Kultur und Information des Goethe-Instituts), Martin Ebel (Kulturredakteur des Tages-Anzeigers, Zürich), Meike Feßmann (freie Kritikerin), Jens Jessen (Feuilletonchef der ZEIT), Manfred Keiper (Inhaber „andere Buchhandlung“, Rostock) und Michael Schmitt (Redakteur „Kulturzeit“, 3sat).
Von den Titeln der Longlist benennen die Juroren in einem nächsten Schritt sechs Titel für die Shortlist, die am 17. September 2008 veröffentlicht wird. Erst am Abend der Preisverleihung erfahren die sechs Autoren, an wen von ihnen der Deutsche Buchpreis geht. Der Preisträger erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro.



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