Leben. Schreiben. Lesen.
Beiträge getaggt mit Buch
Im Kokon des Erfolgs
11. Mai
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Indien wählt – und macht es seiner berühmtesten Autorin nicht leicht: Ein Besuch bei Arundhati Roy.
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Das „Klauen, Abschreiben, Übernehmen, Nachplappern, Wiederentdecken“ ist ein Fundament der Kultur, wohl wahr. Aber irgend jemand muß das Original liefern, damit es eine Kopie geben kann. Darum geht es – um nicht mehr, aber eben auch nicht um weniger.
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Das Urheberrecht verlangt, dass die Autoren gefragt werden, bevor ihre Werke digitalisiert werden. Google hat den umgekehrten Weg gewählt und rund sieben Millionen Bücher eingescannt, ohne einen einzigen Autor oder Verlag um Erlaubnis zu bitten.
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Ich muss mit den Büchern leben und ebenfalls mit ihnen denken können. Vor der Denk- oder sagen wir sogar: Lebensbewegung, die ich sehe, wenn ich Stadler und sein Werk betrachte, stehe ich, behutsam gesagt, mit großer Achtung.
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Kein Wort hingegen über einen Alexander Moritz Frey oder Gustav Meyrink, über Maria Leitner, Adrienne Thomas, kein Werk von Joachim Ringelnatz wird gewürdigt, keins von Oskar Maria Graf. Ein grotesker Kanon.
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Die Allianz versucht also, das bisherige Geschäftsmodell des Buchhandels gegenüber Google zu retten.
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“Kalliope – Zeitschrift für Literatur und Kunst”, vor gut einem Jahr erschien das erste Heft im Bernstein-Verlag.
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“In der Belletristik wird der männliche Leser schon kaum mehr gezählt. Im Journalismus ist er noch stark. Er ist stark, weil er Zeitungen liest, die von Männern gemacht werden. Von Männern für Männer.” Else Buschheuer
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Ich bin jetzt auf Google zu haben. Mein Buch “Schreiben nach jeder Richtung” ist 14 Jahre alt.
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Auf der Webseite ocrterminal.com lassen aus gescannten Dateien, die in den Formaten JPG, GIF, BMP und TIF vorliegen, Textdokumente machen.
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…dann die nächste Generation, Otto F. Walter, Hugo Loetscher, Adolf Muschg, Jörg Steiner, Erika Burkart.
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Christoph Links dokumentiert das Schicksal der DDR-Verlage
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Hegel hat das berühmte Bonmot geprägt, die Zeitung am Morgen sei das Frühstück für den gesunden Menschenverstand.
Ausschnitte
29. Jan
“Ich frage mich nur: Geht es voran mit der Arbeit? Und wenn ich an einem Buch sitze, bin ich lebendig. Ich wache morgens auf und will sofort an die Arbeit. Die schlimmste Zeit ist diejenige zwischen zwei Büchern. Dann weiß ich nicht, was ich mit mir anfangen soll. Ich gehe in drei Museen, und dann ist das erledigt. Aber was soll ich mit meiner Zeit anfangen? Ich bin einfach zum Schreiben da, und wenn ich nicht schreibe, komme ich mir vor wie ein Wagen, dessen Räder im Schnee durchdrehen.” (aus: Philip Roth im ZEIT-Interview, ZEIT Nr. 6 vom 29. Januar 2009)
abc
Christopher Kloeble: “Ich schreibe jeden Tag, auch wenn ich auf Reisen bin, ich weiß nicht, ob man es schon als Sucht bezeichnet, aber es gibt mir grundsätzlich ein besseres Gefühl, wenn ich es getan habe. Also wenn ich es ein paar Tage nicht mache, dann werde ich aus sehr unruhig. Das merke ich schon, die Weihnachtsfeiertage, das geht dann noch, aber dann muss auch mal wieder was rein.” Christopher Kloeble im Porträt.
abc
Blixa Bargeld: Wenn ich das Buch mit musikalischen Mitteln beschreiben müsste, wäre es ein Loop. Man kann an jedem Punkt einsteigen und auch wieder aussteigen. Es ist eine einzige Bewegung. Deshalb die immer wiederkehrenden Formeln. Es gibt auch keinerlei Zeiten, keine Reflexion, keine Meinung, nur ein ständiges Jetzt. (Blixa Bargeld im Spiegel-Interview über sein Buch “Europa kreuzweise. Eine Litanei” (Residenz Verlag))
abc
Der 14jährige Theo befragt seinen Onkel Daniel Glattauer zum Schriftstellerdasein:
Theo: In der Schule werden deine Bücher schon im Deutschunterricht verwendet. Würdest du sie als Weltliteratur bezeichnen?
Daniel Glattauer: Nein, Theo. Ich hab wahrscheinlich nicht das Zeug dazu, etwas literarisch Einmaliges zu schaffen und neue Maßstäbe zu setzen. Es ist auch gar nicht mein Anliegen. Für mich ist Schreiben eine Dienstleistung für Gleichgesinnte, für Menschen, die ähnlich ticken und ähnliche Ansprüche, Sorgen und Freuden haben wie ich – und da gibt es zum Glück viele. Ich erzähle gerne Geschichten, die die Lesenden selbst betreffen, in denen sie sich erkennen, die ihre eigenen Gefühle widerspiegeln oder gar wecken. Mir ist es ein Bedürfnis, Lesenden aus der Seele zu schreiben, sie zu unterhalten und in Spannung zu versetzen, sie zum Lachen und zum Weinen …
Daniel Glattauers neues Buch bei vorablesen.de (mit Videointerview) : Alle sieben Wellen.
abc
Kuriosester Buchtitel des Jahres 2008
21. Aug
Mehr als 150 Vorschläge sind für den »kuriosesten Buchtitel des Jahres 2008« inzwischen eingegangen. Daraus haben die Redaktionen von »Schotts Sammelsurium« (Berlin Verlag) und BÖRSENBLATT eine Longlist mit 20 Titeln zusammengestellt.
Bis Ende September darf abgestimmt werden. Aus der Shortlist mit sechs Titeln kürt eine Jury (Elmar Krekeler von der »Welt« sowie Susanne Fröhlich und Ben Schott) dann den kuriosesten Titel des Jahres. Der Preis wird am 15. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse verliehen. Der Titel wird zudem in »Schotts Sammelsurium 2009« aufgenommen. Mitmachen Mein Tipp:



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