Leben. Schreiben. Lesen.
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Michael Kleeberg erhält den Irmgard-Heilmann-Preis 2008
10. Jun
Michael Kleeberg liest aus dem prämierten Roman „Karlmann“.
Grußwort Prof. Karin von Welck.
Kleeberg, Schriftsteller und literarischer Übersetzer, wohnte lange in Hamburg. Mit „Karlmann” zeichnet die Jury einen Roman aus, der durch seine gewitzte Erzählperspektive beeindruckt. Das Buch beschreibt fünf Episoden im Leben eines jungen Hamburgers. Die Schlaglichter zeigen präzise Beobachtungen von Intimem wie Alltäglichem aus dem Leben eines Durchschnittsmannes: Vermeintlich banale Begebenheiten spiegeln eindringlich das Lebensgefühl der 80er Jahre. Die Fachjury begründet ihre Wahl: „Seine enorme sprachliche Kraft schafft jene gehaltliche Dichte und atmosphärische Intensität, die einer Leserschaft mit sinnlich vergnüglichen wie gleichermaßen höchsten intellektuellen Ansprüchen pralles Lektüreleben zu bescheren vermögen.”
Der mit 7.500 Euro dotierte Preis wird von der Hamburgischen Kulturstiftung im Namen der 1993 verstorbenen Stifterin Irmgard Heilmann verliehen.
Anmeldung unter Telefon 040-22 70 20 14. Eintritt frei!
Literaturhaus Hamburg, Mittwoch, 2. Juli, 19 Uhr, mit Anmeldung!



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