Leben. Schreiben. Lesen.
Verlage
Leipzig liest – die Kulturmaschinen-Lesungen
24. Feb
Es ist immer wieder überraschend zu sehen, wo ein neues Buch von Alban Nikolai Herbst erscheint. Nun also ein Band mit Phantastischen Geschichten bei den Kulturmaschinen, ein Fairlag. Ein Blick auf die Homepage lohnt sich. Die Bücher wollen gelesen werden. Auf der Leipziger Buchmesse sind eine Menge Lesungen geplant. Hier eine Auswahl:
Leipzig liest – die Kulturmaschinen-Lesungen
18.03.2010
11:30 – 12:00
Ekkes Frank: Störungen
Roman aus Realiltäten
Moderation Simone Barrientos Krauss
Kulturmaschinen Verlag
Ort Literaturcafé, Halle 5, Stand A200
18.03.2010
12:30 – 13:00
Alban Nikolai Herbst: Selzor Singen: Unergründliche Angst
Phantastische Geschichten und solche von fremder Moral
Moderation Simone Barrientos Krauss
Veranstalter Kulturmaschinen Verlag
Kulturmaschinen Verlag
Ort Literaturcafé, Halle 5, Stand A200
18.03.2010
13:00 – 13:30
Wolfgang Fehse: Karneval in X – Die Macht der Poesie
Ein Groteske. Ein Buch voll Poesie und neuer Realitäten.
Moderation Simone Barrientos Krauss
Veranstalter Kulturmaschinen Verlag
Leseinsel Fantasy, Halle 2, Stand G303
18.03.2010
14:00 – 14:30
Alban Nikolai Herbst: Titel Zur Poetik des Alltäglichen
Lyrik, Poesie, Wörter, Zeilen, Strophen:
Reduktion und Form: Dichtkunst
Kulturmaschinen Verlag
Ort Literaturcafé, Halle 5, Stand A200
18.03.2010
16:30 – 17:00
Leander Sukov, Simone Barrientos Krauss
Henky Henschel: Eine mexikanische Rosskur
Kulturmaschinen Verlag
Ort Literaturcafé, Halle 5, Stand A200
Schöffling & Co. Verlag
24. Feb
DIE LETZTE SAU von Patrick Hofmann wurde mit dem Robert-Walser-Preis 2010 der Stadt Biel und des Kantons Bern ausgezeichnet. Der Preis, der mit 20 000 SFr dotiert ist, wird alle zwei Jahre an ein deutsch- oder französischsprachiges Erstlingswerk in Prosa verliehen.
Im Frühjahrsprogramm Geschichten von Ulrike Almut Sandig, der erste Gedichtband von Nadja Küchenmeister, Mirko Bonnés Ausflug mit dem Zerberus (sein Roman (Sein Roman Wie wir verschwinden wurde für den Deutschen Buchpreis 2009 nominiert.), einige internationale Autoren wie Juan Gabriel Vásquez mit Die Informanten und eine Menge Gartenbücher und literarische Kalender. Frühjahrsprogramm Schöffling & Co.
Wallstein Verlag
23. Feb
Im Frühjahr: Gedichtbände von Steffen Jacobs und Hendrik Rost. Geschichten und Skizzen von Hermann Peter Piwitt, Romane von Hugo Dittberner und Clemens Berger; Florian Höllerer und Tim Schleider fragen: Was betrifft Autoren heute? Welche Themen bewegen sie “zur Zeit”? Das Themenspektrum reicht vom Nachdenken über das »vierzigste Jahr« (Kuckart) und das Altern (Härtling) über Mosebachs »Beschreibung der marokkanischen Stadt Fes als literarischer Struktur«, Herta Müllers Bild des Vaters, die Erinnerungsbilder im Hirn (Bleutge), den Umgang mit Flohmarktfotos (Geiger) bis zum Erzählen über »die vier dichterischen Sätze« (Genazino) und vom Ende der Welt (Streeruwitz). José Oliver spricht über den Flamenco im Schwarzwald, Jirgl über Paradoxe Typen und Charakterdefizite. Trojanow warnt vor den Risiken des Sicherheitsstaats und Bärfuss vor der Selbstgefälligkeit des Essayschreibers und Lesers. Jan-Peter Tripp setzt das Rauchen in Relation zu anderen Todsünden, Zaimoglu die Glaubenskrieger ins Verhältnis zu Gott, während Sibylle Lewitscharoff über Erlösung nachdenkt und das ABC des Menschenalphabets buchstabiert: von Aasmensch bis Zahlmensch; aber gleich trägt ihr der Wind neue Silben zu von Aspirations- bis Zartmensch.
Vorschau Lieratur Frühjahr 2010 (pdf)
einmaleingedicht
28. Nov
2006, im Frühling entsteht die Idee zu einmaleingedicht. Einzelne Gedichte auf monochromen Kartontaschen einzeln gedruckt, auf CD gesprochen, einzeln verlegt. Fried, Aichinger, Naef, Pastior, Politycki, Kaleko, Klabund…
Aus einmaleingedicht wird der Münchner Frühling Verlag. Es folgen Kurzgeschichten, ein Kinderbuch, mehr einmaleingedichte.
2008, im Herbst. Der erste Roman erscheint im Münchner Frühling Verlag, eine taiwanische Familiengeschichte über die Macht des Schicksals und die Sehnsucht nach Heimat: Die Insel der Göttin von Jade Y.Chen. (Quelle: Literaturhaus München – Markt der kleinen, unabhängigen Verlage)
Editionsreihe für vergessene Bücher
20. Aug
Neue Buchreihe als Kooperationsprojekt der Wüstenrot Stiftung und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung im Wallstein Verlag.
Literarische Texte sind zunehmend bedroht, dem kulturellen Gedächtnis verloren zu gehen. Die Veränderungen des Buchmarktes – die Konzentrationsprozesse im Verlagswesen, der enorme Rentabilitätsdruck bei der Programmplanung, die Kommerzialisierung der buchhändlerischen Vermarktungsformen und ihrer Vertriebswege – haben zur Folge, dass immer mehr herausragende Werke aus dem verfügbaren Sortiment verschwinden.
Eine Editionsreihe soll bedeutende Werke des 18. bis 20. Jahrhunderts, die aus dem Blickfeld verschwunden sind, neu herausgeben. Damit folgt die neue Reihe dem Prinzip der bisherigen Veröffentlichungen der Akademie. Die Editionsreihe erscheint im Wallstein Verlag.
Die Wüstenrot Stiftung stellt für zunächst fünf Jahre die finanziellen Mittel bereit. Die Editionen werden von einem zeitgenössischen Schriftsteller oder einer Schriftstellerin als »Paten« begleitet. Sie erläutern in einem einführenden Essay die Bedeutung der Werke und stellen diese auch im Rahmen einer Lesereise der Öffentlichkeit vor. Den Auftakt bildet ein von Wilhelm Genazino eingeleiteter Band zu Peter Altenberg im März 2009.
Ein Gremium, dem die Akademiemitglieder Peter Hamm, Uwe Pörksen und Michael Walter sowie als Vertreter der Wüstenrot Stiftung Friedrich Pfäfflin und Kristina Hasenpflug angehören, hat die ersten Werke, die in der neuen Reihe herausgegeben werden sollen, gewählt:
1. Peter Altenberg (1859-1919): Das Buch der Bücher. Zusammengestellt von Karl Kraus. Erstveröffentlichung. Die Patenschaft übernimmt Wilhelm Genazino. Geplante Erscheinung: März 2009.
2. Adolph v. Knigge (1752-1796): Ausgewählte Werke in drei Bänden (kritische kommentierte Studienausgabe). Die Patenschaft übernimmt Sibylle Lewitscharoff.
3. Oskar Loerke (1884-1941): Gedichte. Die Patenschaft übernimmt Lutz Seiler.
Kleine Verlage am Großen Wannsee (III)
19. Aug
Samstag
30. August 2008
15.00 bis 22.00 Uhr
Die Verlage A1 (München), Berenberg (Berlin), Blumenbar (München/Berlin), Dörlemann (Zürich), Urs Engeler (Basel), Jung & Jung (Salzburg), kookbooks (Idstein/Berlin), Liebeskind (München), Luftschacht (Wien), Mairisch (Hamburg), Matthes & Seitz (Berlin), Max Marek (Berlin), Rogner & Bernhard (Berlin), SH-Verlag (Köln), Supposé (Berlin), Verbrecher (Berlin), Voland & Quist (Dresden), Weissbooks (Frankfurt) mit ihren Autoren zu Gast im LCB
Was im Sommer 2006 als Experiment begann, ist mittlerweile fast schon zu einer Tradition geworden: Zum dritten Mal richtet das LCB die sommerliche „Gartenmesse“ mit ausgewählten Verlagen aus dem deutschsprachigen Raum aus. Bücher und Autoren werden in entspannter Atmosphäre vorgestellt, alle Literaturfreunde sind herzlich eingeladen zu stöbern, zu entdecken, sich auszutauschen. Folgendes Programm erwartet Sie:
Sabine Dörlemann und Miriam Mandelkow präsentieren Martha Gellkorns Novellenbände beim Dörlemann Verlag. Mairisch präsentiert „Pressplay 2“ – Die Anthologie der freien Hörspielszene; und diese Autorinnen und Autoren lesen an den Verlagsständen: Ulrich Schlotmann (Engeler), Johanna Straub (Liebeskind), Kerstin Schneider (Weissbooks), Sabine Scho, Monika Rinck und Mathias Traxler (kookbooks), Melanie Arns und Rainer G. Schmidt (Jung und Jung), Kiran Nagarkar (A1), René Hamann (Verbrecher), Sebastian Kleinschmidt (Matthes & Seitz) sowie Thomas Podhostnik (Luftschacht). Mit allen Verlegerinnen und Verlegern werden außerdem Gespräche über ihre Verlage und das Verlegen geführt.
weissbooks
07. Feb
Das erste Programm wird am 25. Februar ausgeliefert. Bücher von u.a. Andreas Höfele, E.M.Cioran, Marlene Streeruwitz, Jacqueline Moser. Die Programmvorschau kann man sich hier (pdf) runterladen. Am 11. Februar treten die Zwillinge Gisela Getty und Jutta Winkelmann erstmals mit ihrem am 25. Februar erscheinenden Buch „Die Zwillinge“ (Der Spitzentitel bei weissbooks) bei Beckmann (ARD, 22.45 Uhr) auf.
Kurt Wolff Preis 2008 an den Verlag Matthes & Seitz
10. Jan
Der Verlag Matthes & Seitz Berlin, wird mit dem Kurt Wolff Preis 2008 ausgezeichnet. Er erhält den mit 26.000 Euro dotierten Preis, weil es ihm gelungen ist, aus dem beachtlichen, 1977 in München durch Axel Matthes und Claus Seitz gegründeten Verlag durch den Umzug nach Berlin und die Neugründung im Jahre 2003, einen markanten jungen Verlag zu entwickeln, der durch ein exzellentes Gesamtprogramm und originelle Einzelprojekte auf das Schönste die Kriterien des Kurt Wolff Preises erfüllt. Innerhalb der lebendigen Vielfalt klassischer und moderner Titel sind die Editionen der Erzählungen aus Kolyma von Warlam Schalamow, die Herausgabe der gesammelten Gedichte von Oskar Maria Graf, der Cioran-Biographie von Bernd Mattheus ebenso hervorzuheben wie die Texte von Antonin Artaud, Georges Bataille und Michel Leiris, mit denen der Verlag seine Ursprungstradition wahrt.
Ausgezeichnet wird auch die jedem einzelnen Titel angemessene Ausstattung der Bücher. Die Auszeichnung soll nicht nur zur Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit ermuntern, sondern zugleich die Leser auf einen Generationswechsel hinweisen, mit dem es Andreas Rötzer gelungen ist, das Profil des Verlages zu wahren und mit besonderen Büchern eine Zukunft zu gewinnen.
Der mit 5.000 Euro dotierte Förderpreis geht an den Verlag Ulrich Keicher in Warmbronn für die typographische Sorgfalt und editorische Verlässlichkeit, mit der er seit nunmehr fast 25 Jahren Brücken schlägt zwischen der literarischen Moderne (etwa Karl Kraus und Alfred Döblin) und der Kunst und Literatur der Gegenwart von Richard Anders über Brigitte Kronauer bis zu Lutz Seiler. Besondere Anerkennung verdient die Publikation der inzwischen auf 15 Bände angewachsenen „Bibliothek Janowitz“.
Die Kurt Wolff Preise werden am 14. März 2008 während der Buchmesse in Leipzig vergeben. (Quelle: Kurt Wolff Stiftung)



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