Sach-und Fachbuch

Der Einfluss von Literaturkritik auf den Absatz von Publikumsbüchern

KerstanLiteraturkritik von Wendy Kerstan

Verlag LiteraturWissenschaft.de (TransMIT)
Marburg an der Lahn 2006
243 Seiten
ISBN 3-936134-16-2

Preis: EUR 16,80

Welchen Einfluss hat die Literaturkritik auf den Absatz von Büchern? Wendy Kerstan stellt verschiedenen Repräsentanten des Literaturbetriebs diese und weitere Fragen rund um das Zusammenspiel von Buchkultur und Buchkommerz. Was erhoffen sich Verlage von Ihrer Pressearbeit? Wie wählen Literaturkritiker ihre Bücher zur Rezension aus und welchen Einfluss haben dabei die Verlage? Nutzen Buchhändler die Medienpräsenz bestimmter Bücher für ihre eigenen Marketingmaßnahmen? Die Antworten der Befragten lassen fast den Eindruck entstehen, dass es im Literaturbetrieb vor allem um Literatur gehe und weniger um den Betrieb. Dabei ist es durchaus berechtigt nach dem durch Medienpräsenz geschaffenen Buchabsatz zu fragen: Denn die Aufmerksamkeitsökonomie hat auch den Buchmarkt längst erfasst.

Diese Untersuchung wurde 2006 während der Buchmesse in Leipzig mit dem “Förderpreis Buchwissenschaft” ausgezeichnet, der jährlich eine Studienabschlussarbeit prämiert, die höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen genügt und einen innovativen Beitrag zur Fachdisziplin leistet.

Inhaltsverzeichnis

Gudrun Sulzenbacher: Vom Büchermachen – Wie Ötzi ins Buch kam

folio

Wie ein modernes Bildsachbuch entsteht und unter die Leute kommt.

„Vom Büchermachen“ zeigt, wie ein Sachbuch entsteht. Viele Fachleute müssen Hand anlegen und ihr Wissen einbringen, bis aus einer Idee ein Buch mit vielen Bildern wird. Gudrun Sulzenbacher lässt am Beispiel ihres Erfolgsbuch über Ötzi hinter die Kulissen blicken:
• Was macht eigentlich ein Verlag?
• Wer sind überhaupt die Büchermacher?
• Was müssen sie können?
• Wer verbessert die Texte der Autoren?
• Wie kommen die Fotos ins Buch hinein?
• Warum kann man mit nur vier Farben bunte Bilder drucken?
• Bestellen Buchhändler alle 90.000 Bücher, die jährlich neu erscheinen?

Für junge Leser ab 10 Jahren und erwachsene Buchliebhaber – geeignet für Schulprojekte rund ums Buch.
Mit Illustrationen von Detlef Surrey
Gebunden, 64 S., durchgehend farb. Abb., 21,5 x 28 cm
ISBN 3-85256-321-6
Ca. € [D/A] 15,80/€ [I] 15,–/sFr 28,30
Auslieferung: Oktober 2006
www.folioverlag.com

Hanser Verlag: Im Oktober erscheinen zwei neue interessante Titel zum Web 2.0:

Tom Alby: Web 2.0 – Konzepte, Anwendungen, Technologien

Dieses Buch von Suchmaschinen- und Web-Experte Tom Alby ist kein weiteres Buch zu Web 2.0-Techniken wie AJAX, Rails oder RSS. Vielmehr behandelt es die neuen Konzepte, ohne die man die Vorteile von Web 2.0,die sich gerade auch für Unternehmen bieten, verschenkt. Alby untersucht die unterschiedlichen Ansätze der Anwendungen – z.B. Wikis, Blogs und Podcasts, Social Software, Folksonomy und User Generated Software – sowie ihre Geschäftsmodelle und zeigt Gemeinsamkeiten wie auch Unterschiede auf. Das Buch ist für alle gedacht, die Web 2.0 verstehen und nutzen möchten – ganz gleich ob Unternehmen, Agenturen, Designer oder Webprogrammierer.
Neugierig geworden? Dann lesen Sie jetzt und hier noch vor Erscheinen ein Probekapitel (PDF, 140 kB).
ca. 240 Seiten. € 19,90. ISBN 3-446-40931-9

Cristian Darie u.a.: AJAX und PHP, Interaktive Anwendungen für das Web 2.0 erstellen

In diesem Buch finden Programmierer alles, was sie brauchen, um mit AJAX in Verbindung mit PHP – der meist-verbreiteten Skriptsprache weltweit – ansprechende Webapplikationen zu erstellen. Erfahren Sie zunächst kurz und knapp die wichtigsten Hintergründe zu AJAX. Im Hauptteil dreht sich alles um den gelungenen Einsatzvon AJAX: In sieben Kapiteln werden Anwendungsbeispiele vorgestellt, wie sie in der Praxis geläufig sind – Form Validation, Chat, Suggest & Autocomplete, Real-time Charting, Grid Computing, RSS Reader sowie Drag & Drop. Im Vordergrund steht dabei die schrittweise programmiertechnische Umsetzung. Neugierig geworden? Dann lesen Sie jetzt und hier noch vor Erscheinen ein Probekapitel (PDF, 248 kB). ca. 300 Seiten. € 29,90. ISBN 3-446-40920-3

Steven Gilbar: Bibliomania – Ein listenreiches Buch über Bücher

bibliomaniaBi·blio·ma’nie {f; unz.} krankhaft übersteigerte Büchersammelwut
[zu griech. biblion »Buch« + mania »Wut, Wahnsinn, Begeisterung«]

Buchbegeisterung findet sich auf Schritt und Tritt – in Lesezirkeln, Buchrezensionen, auf literarischen Webseiten, in Buchhandlungen, Buchgemeinschaften, Bibliotheken, bei Bibliophilen, Bücherwürmern und gewöhnlichen Lesern wie Ihnen und mir. Trotz all der neuen, sich gegenseitig konkurrierenden Medien am angeblichen Ende der Gutenberg-Galaxie breitet sich die Bibliomanie fröhlich weiter aus. Die vorliegende Sammlung literarischer Fakten und Kuriositäten läßt diese Begeisterung hochleben.

Sie werden hier alle möglichen Informationen finden – bedeutende und triviale – kreuz und quer arrangiert, damit Sie irgendwo eintauchen, sich unterhalten und überraschen lassen können. Es mag Ihre Aufmerksamkeit auf einen neuen Schriftsteller, ein neues Buch lenken oder Sie dazu ermuntern, ein altes Lieblingsbuch wieder zu lesen. Alle Bibliomanen vereint der Glaube, daß Bücher etwas bewegen, und solange solche Freunde des Buches leben, so lange wird die Literatur blühen und gedeihen.

Bibliomania
Ein listenreiches Buch über Bücher

Zusammengestellt von Steven Gilbar
Aus dem Amerikanischen übersetzt, bearbeitet
und ergänzt von Christian Detoux
160 Seiten. Gebunden mit Schutzumschlag und Leseband
€ [D] 16.– / € [A] 16.50 / SFr. 28.–
ISBN-10 3-908777-24-0
ISBN-13 978-3-908777-24-3
Dorlemann Verlag

Neue Reihe WITTGENSTEINIANA

Im Oktober 2006 startet im Parerga Verlag die Reihe WITTGENSTEINIANA, herausgegeben von Matthias Kroß (Potsdam) und Jens Kertscher (Darmstadt).

Im ersten Band der Wittgensteiniana erkunden Wittgensteinexperten die vielen Facetten von Person und Werk eines genialen Außenseiters, dessen Schriften bis heute im Mittelpunkt der philosophischen Diskussion stehen, der sich aber auch als Ingenieur und Konstrukteur, als Architekt und als Künstler verstand und äußerte.
Günter Abel, Matthias Kroß, Michael Nedo (Hrsg.)
Ludwig Wittgenstein
Ingenieur – Philosoph – Künstler
ca. 300 S., zahlr. Abb., 13×21 cm, Broschur
EUR (D) 29,80 / EUR (A) 30,70 /sfr 51,00
ISBN 3-937262-37-7
Mit Beiträgen von Günter Abel, Marco Brusotti, James Conant, Hans-Joachim Dahms, Ulrich Dirks, Logi Gunnarsson, Wolfgang König, Georg Kreisel, Matthias Kroß, Bernhard Leitner, Helga de la Motte-Haber, Michael Nedo, Hans Poser, Jürgen Thorbeck/Florian Böhm.

Ayckbourn, Alan: Theaterhandwerk: 101 selbstverständliche Regeln zum Schreiben und Inszenieren

theaterhandwerk.jpgAlan Ayckbourn gibt zum ersten Mal Einblick in alle Kunstgriffe seines Handwerks. Von nützlichen Ratschlägen zum Schreiben (Wo fängt man an? Wie macht man weiter? Was ist eine Komödie, und wie schreibt man sie? Was ist eine Tragödie, und wie funktioniert sie?) bis zu Tipps für das Regieführen (Arbeit mit Schauspielern und Technikern, wann hört man besser auf die anderen Experten, wie bekommt man die Proben in den Griff) ist das Buch ein vollständiger Leitfaden für Anfänger wie auch ein Auffrischungslehrgang für den Fortgeschrittenen. Eingängig und ungemein unterhaltsam geschrieben, mit einer Vielzahl an Anekdoten zum Wie, Wann, Wo und vor allem Warum.

In zwei Teile untergliedert »Schreiben« und »Inszenieren«, enthält das Buch eine ausführliche Anleitung über »das Entwerfen« eines Theaterstücks im Sinne eines Alan-Ayckbourn- Stückes. Klar geschrieben, mit nützlichen Beispielen und einer Reihe von Anekdoten, decken seine 101 Regeln alles ab, von der »Initialidee«, über das Schreiben und Erstellen von Plots, Schauplätzen, Figuren und Dialogen, bis hin zum Umgang mit »Stars«, Produzenten, schwierigen Schauspielern, exzentrischen Bühnentechnikern und der Presse.

»Auf schnörkellose Weise untermauert Ayckbourn seine Ausführungen immer wieder mit Beispielen aus seinen inzwischen über 70 Stücken. Dabei argumentiert er erfreulich uneitel und vermittelt gleichsam nebenbei viel über die Psychodynamik bei der Erarbeitung einer Produktion. Der Leser erhält auch als Nichtfachmann einen erhellenden Einblick in die Vorgänge hinter den Kulissen. Für angehende Dramatiker sollte das Buch Pflichtlektüre sein.« ekz
192 Seiten. Deutsche Erstausgabe. ISBN: 3-89581-144-0-. 19.90 €. Alexander Verlag.

Denn sie wußten nicht, was sie tun – die Lügen in den Büchern großer Autoren.

morsbachWarum ist Marcel Reich-Ranicki in seiner Autobiographie »Mein Leben« weniger aufrichtig, als er vorgibt? Weshalb kann Alfred Andersch in seinem Buch »Der
Vater eines Mörders« nicht gerecht sein? Und welche Wahrheit steckt hinter den Märchen in Günter Grass’ Roman »Die Blechtrommel«? Wie viele Autoren täuschen diese drei sich und ihre Leser. Und wie allen gelingt es ihnen nicht: Es gibt eine Wahrheit des Erzählens, eine Wahrheit hinter den Worten, die mehr zu wissen scheint als der Autor. Ihr ist die Schriftstellerin Petra Morsbach auf der Spur. Sie liest diese drei Bücher zu Krieg und Drittem Reich neu und fragt nicht, was erzählt werden soll: Sie fragt, was erzählt wird bei Grass, Andersch und Reich-Ranicki! – Petra Morsbach gewinnt provokante Erkenntnisse, und manch einer wird sein festes Urteil revidieren müssen. Wer erzählt, sagt mehr, als er glaubt: In drei Essays liest Petra Morsbach Günter Grass, Alfred Andersch und Marcel Reich-Ranicki neu. Und findet die verblüffende, provokante Wahrheit hinter den Worten. (Verlagstext)

Petra Morsbach
Warum Fräulein Laura freundlich war
Über die Wahrheit des Erzählens
Ca. 160 Seiten. Laminierter Pappband. € 14.- (D)/sFr 25.30
ISBN-13: 978-3-492-04837-8 ISBN-10: 3-492-04837-4 [WG 1150]

Besser recherchieren!

rechercheEle Schöfthaler: Die Recherche. Ein Handbuch für Ausbildung und Praxis. 208 Seiten, € 23,00 [D] Erscheint: September 2006. Econ Verlag. Erfolgreicher recherchieren lernen, um mehr Erfolg zu haben im Journalismus: Das Buch ist das erste journalistische Recherche-Lehrbuch, das Methoden der klassischen und der Online-Recherche verbindet. Es zeigt, wie Journalisten Themen am Rande entdecken, die zuerst sie selbst und dann auch viele Leser interessieren. Wie weit dürfen Journalisten gehen bei der Recherche? Wie lästig dürfen sie sein? Wie werden Informanten geschützt? Was leistet das Internet, wo liegen seine Grenzen? Ele Schöfthaler bietet Antworten aus der praktischen Recherchearbeit auf Fragen aus dem journalistischen Alltag; Gabriele Hooffacker hat das Buch um Tipps zur Online-Recherche erweitert. Leseprobe

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