Film & Fernsehen

Die Liebe in den Zeiten der Cholera

Ab 21. Februar im Kino. Zum Gewinnspiel.

Angelika Schrobsdorff bei Maischberger

“Menschen bei Maischberger” am Dienstag, 8. Januar 2008, 22.45 Uhr im Ersten. Thema: “Die neuen Alten: Klüger, begehrter, glücklicher?”

Die Schriftstellerin, die als 79-Jährige von Jerusalem nach Berlin gezogen ist, kann dem Altwerden keine guten Seiten abgewinnen “Ich werde immer radikaler und ungeduldiger.” Sie glaubt, Frauen hätten es mit dem Verlust der Attraktivität doppelt schwer. Ihr Wunsch einen großen Altersroman zu verfassen, scheitere an einer altersbedingten Schreibblockade.

Lettra, der Spartenkanal für Bücherfans

Lettra, der Spartenkanal für Bücherfans, will ab dem 24. November Literatur lebendig machen und die Kreativität und Vielfalt der Bücherwelt widerspiegeln. Dann startet der Kanal rund um das Thema Lesen, Literatur und Autoren als Pay-TV-Angebot digital über die Satellitenposition Astra 19,2° Ost im Bouquet von Premiere Star.

Digitalmagazin: Herr Henne De Dijn, am 24. November geht Lettra an den Start. Mit welchen Inhalten möchte der Sender das literaturbegeisterte Publikum fesseln?

Henne De Dijn: Lettra zeigt alles, was es auf dem Büchermarkt gibt. Herzstück ist eine zweistündige Live-Show am Abend mit Autorengesprächen, Neuigkeiten aus der Buchszene und aktuellen Reportagen. Es gibt Chats mit Lesern und Interviews mit Verlegern, Lektoren und Literaturbloggern. Lettra bringt Dokumentationen über das Entstehen von Büchern – Schriftsteller beim Schreiben, Künstler bei der Gestaltung. Kinder stellen ihre Lieblingsbücher vor, in unserer Kochshow begleiten wir Literaten an den Herd, Reiseführer müssen bei uns den Realitätstest machen, und natürlich hat Lettra Buch-Charts – zum Beispiel für Belletristik und Sachbücher, Krimis, Hörbücher und Elternratgeber.

Das ganze Interview

„Ich will dich -

Eingangstuer_Rosen Begegnungen mit Hilde Domin“ seit gestern im Kino. Zumindest in Köln, Berlin, Frankfurt, Hamburg, Heidelberg, München und Stuttgart.

Durch Zufall stößt die 26jährige Filmemacherin Anna Ditges in einer Buchhandlung auf Hilde Domins ersten Gedichtband mit dem Titel ‚Nur eine Rose als Stütze’. Zutiefst bewegt von der Kraft und Klarheit der lyrischen Sprache der Domin, nimmt sie Kontakt zu der 95jährigen auf. Mit ihrer Kamera und einem Strauß Rosen macht sie sich auf den Weg nach Heidelberg, wo die Dichterin nach Jahren des Exils ein neues Zuhause gefunden hat.

Hand_SchreibenIch will dich – Begegnungen mit Hilde Domin‘ ist ein sehr persönlicher, direkter Film über Leben und Werk der Dichterin Hilde Domin – gedreht von einer fast 70 Jahre jüngeren Filmemacherin: Anna Ditges hat die Grande Dame der deutschen Nachkriegsliteratur durch die letzten zwei Jahre ihres langen und spannungsreichen Lebens mit der Kamera begleitet. 

»Ein Gedicht ist ein gefrorener Augenblick, den jeder Leser für sich wieder ins Fließen, ins Hier und Jetzt bringt.«
Hilde Domin

Titel Thesen Temperamente

“ttt”, Sonntag, 11. November, 23.00 Uhr, ARD. 

Themen u.a.:
“Rhett” – Der große Coup oder: Warum Scarlett O’Hara nicht sterben
darf: “ttt” berichtet über die neueste Fortsetzung des Klassikers “Vom
Winde verweht”, trifft Autor Donald McCaig und den deutschen
Verleger.
Freche Göre im Land der Mullahs – Marjane Satrapis
fröhlich-verstörender Iran-Comic “Persepolis” jetzt in den Kinos:
“ttt” spricht mit Satrapi über ihre Kindheit im Iran – und über
stereotype Iran-Bilder im Westen.

”Brinkmanns Zorn” als Director’s Cut

180_Schreibtisch  Am 21.11.2007 erscheint der Film “Brinkmanns Zorn” als Director’s Cut DVD-Edition, die in drei Teilen das medienkritische und revolutionäre Schaffen des Dichters Rolf Dieter Brinkmann zum Gegenstand hat. Für den 6-stündigen Director’s Cut arbeitete Regisseur Harald Bergmann mit bisher unveröffentlichtem Originalmaterial aus dem medialen Nachlaß von Rolf Dieter Brinkmann, seinen Super8-Filmen und den originalen Tonbandaufzeichnungen.

180_Brinkmann_Plakat

Nichts als Gespenster im Kino

Wie lassen sich Kurzgeschichten, trunken vor Sehnsucht nach Leben und Liebe, zu einem Film verweben? Martin Gypkens zeigt es anhand der Verfilmung von Judith Hermanns ›Nichts als Gespenster‹. Gewinnen konnte er dafür einige gute Jungschauspieler: Jessica Schwarz, August Diehl, Fritzi Haberlandt, Stipe Erceg uvm. Deutsche Kinopremiere feiert der Film am 29. November 2007. Er eröffnet weiterhin das Festival des Deutschen Films in Paris am 10.10.2007.

Die Website zum Film

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