Leben. Schreiben. Lesen.
Neue Bücher
Alligatorpapiere (Print).
04. Mrz
Wir kennen seit Jahren die Alligatorpapiere im Internet. Nun also die erste Ausgabe Alligatorpapiere (Print). Ein Magazin zur Kriminalliteratur.
Inhalt: Die Befragung: Bruno Morchio (Von Gisela Lehmer- Kerkloh und Thomas Przybilka), Guillermo Martínez: Porträt und Interview (Von Doris Wieser), V Congreso de Novela y Cine Negro (Von Doris Wieser), Frank Göhre. Chronist der alten Bundesrepublik (Von Elfriede Müller), Feldmanns Schusswechsel. Regionalkrimis (Von Joachim Feldmann), Memento mori: Nekrolog für das Jahr 2009/10 , Stuart Kaminsky: Just a Midlist-Author (Von Jan Christian Schmidt), Der verwickelbare Schnüffler. Über Robert B. Parker (Von Thomas Klingenmaier), Abgesang auf eine sterbendes Krimijahr. (Von Jan Christian Schmidt), Krimipreise in Deutschland: Die PreisträgerInnen 2009/10, Krimi-Tipp No. 53. Thomas Przybilkas Informationen zur Sekundärliteratur. Mehr Informationen
Schöffling & Co. Verlag
24. Feb
Im Frühjahrsprogramm Geschichten von Ulrike Almut Sandig, der erste Gedichtband von Nadja Küchenmeister, Mirko Bonnés Ausflug mit dem Zerberus (sein Roman (Sein Roman Wie wir verschwinden wurde für den Deutschen Buchpreis 2009 nominiert.), einige internationale Autoren wie Juan Gabriel Vásquez mit Die Informanten und eine Menge Gartenbücher und literarische Kalender. Frühjahrsprogramm Schöffling & Co.
Wallstein Verlag
23. Feb
Im Frühjahr: Gedichtbände von Steffen Jacobs und Hendrik Rost. Geschichten und Skizzen von Hermann Peter Piwitt, Romane von Hugo Dittberner und Clemens Berger; Florian Höllerer und Tim Schleider fragen: Was betrifft Autoren heute? Welche Themen bewegen sie “zur Zeit”? Das Themenspektrum reicht vom Nachdenken über das »vierzigste Jahr« (Kuckart) und das Altern (Härtling) über Mosebachs »Beschreibung der marokkanischen Stadt Fes als literarischer Struktur«, Herta Müllers Bild des Vaters, die Erinnerungsbilder im Hirn (Bleutge), den Umgang mit Flohmarktfotos (Geiger) bis zum Erzählen über »die vier dichterischen Sätze« (Genazino) und vom Ende der Welt (Streeruwitz). José Oliver spricht über den Flamenco im Schwarzwald, Jirgl über Paradoxe Typen und Charakterdefizite. Trojanow warnt vor den Risiken des Sicherheitsstaats und Bärfuss vor der Selbstgefälligkeit des Essayschreibers und Lesers. Jan-Peter Tripp setzt das Rauchen in Relation zu anderen Todsünden, Zaimoglu die Glaubenskrieger ins Verhältnis zu Gott, während Sibylle Lewitscharoff über Erlösung nachdenkt und das ABC des Menschenalphabets buchstabiert: von Aasmensch bis Zahlmensch; aber gleich trägt ihr der Wind neue Silben zu von Aspirations- bis Zartmensch.
Vorschau Lieratur Frühjahr 2010 (pdf)
Plöttner Verlag
22. Feb
Links steht das “Plöttner Haus”, in dem der Verlag von 2004-2008 im Dachgeschoss seine Buchprojekte entwickelte. Rechts steht das Haus der Verlegerfamilie Reclam. Seit Januar 2009 befinden sich dort die Büroräume des Plöttner Verlages. Der Plöttner Verlag wurde 2004 gegründet und ist seither in Leipzig Gohlis beheimatet. Verlegt werden ausgewählte, deutschsprachige Belletristik, Sachbücher sowie Kunstkataloge. Bisher wurden ca. 60 Bücher verlegt und erfolgreich verkauft.
Neu im März 2010: Mario Gäbler: Was von der Buchstadt übrig blieb. Die Entwicklung der Leipziger Verlage nach 1989. Sachbuch. 13 x 20 cm. ca. 200 Seiten. ca. 30 s/w-Abbildungen, gebunden, 17,90 EURO. ISBN 978-3-938442-76-0
Veranstaltung:
“Was von der Buchstadt übrig blieb. Die Entwicklung der Leipziger Verlage nach 1989″ – Podiumsdiskussion zur Buchpremiere mit dem Autor Mario Gäbler, Prof. Siegfried Lokatis (Buchwissenschaft, Universität Leipzig), Jonas Plöttner (Verleger) und Michael Faber (Kulturbürgermeister und Verleger).
So vielfältig die Sichtweisen auf Leipzig als “Buchstadt” sind, so vielfältig sind die Argumente, mit denen sie heute als solche entweder totgesagt, als weiterhin lebendig oder im Wandel begriffen wird. Mario Gäbler ist in seiner Untersuchung der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen insbesondere die einschneidenden Entwicklungen nach 1989 auf die Leipziger Verlagslandschaft hatten. Dabei hat er auch an die Debatte um das Schicksal der Verlage in der DDR angeknüpft, die von Christoph Links angeregt wurde.
Die Ergebnisse präsentiert Mario Gäbler heute und beleuchtet in der Diskussion die Möglichkeiten der künftigen Entwicklung. Wann: 5. März 2010, 19 Uhr. Wo: Literaturcafé im Haus des Buches Leipzig.
Im aktuellen Programm u.a. Künstlerromane von Günter Richter und Harald Nicolas Stazol, ein Roman zum Thema Vergangenheitsbewältigung (SS-Vergangenheit eines Uniprofessors) von Celia Isabel Gaissert, ein episodischer Roman von Sebastian Ringel und als Reprint das Skizzenbuch 1952 des Leipziger Künstlers Werner Tübke. Das Frühjahrsprogramm 2010 Plöttner Verlag (pdf)
Berlin University Press
17. Feb
Berlin University Press. Das sechste Programm | Verlagsprogramm Frühjahr 2010
»Wir brauchen Bücher, die wie Schneisen durch die Wälder führen,die Orientierung für unser Handeln bieten, dabei leicht sind und sprachlich vergnüglich.« Gottfried Honnefelder
U.a.:
Martin Walser:Mein Jenseits. Novelle
Mija-Leena Klein:Schonung. Roman
Norbert Heinrich Holl: Normans Geheimnis. Roman
Bettine von Arnim: Gespräche mit Dämonen
Wolfgang Frühwald: Wieviel Sprache brauchen wir?
Tropen Verlag
04. Feb
Am 15. Februar erscheinen die beiden ersten Tropen-Bücher des Frühjahrs 2010:
Roger Smith: Blutiges Erwachen. Südafrika-Thriller. Aus dem Englischen von Jürgen Bürger und Peter Torberg (Wake up Dead), 360 S., gebunden mit Schutzumschlag, ISBN: 978-3-608-50206-0.
Roger Smith liest vom 7.-12.3. in Stuttgart, Wien, Heidelberg, Köln (Lit.Cologne), München.
Hallgrímur Helgason: Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen. Roman. Aus dem Isländischen von Kristof Magnusson, 271 S., gebunden mit Schutzumschlag, ISBN: 978-3-608-50108-7
Hallgrímur Helgason liest vom 8. bis 11.3. in Köln, Salzburg und in Gschwend.
Axolotl Roadkill in der Kritik
23. Jan
“Ist Schreiben Notwehr? Kann Schreiben einen schützen? Gerade indem man sich öffnet, verletzlich macht und schutzlos? Oder ist das alles nur pathetisches Gebrabbel?” so beginnt Georg Dietz in DAS Magazin seinen Artikel über die 17jährige Helene Hegemann, die mit «Axolotl Roadkill» den Roman ihrer Generation geschrieben haben soll. «Axolotl Roadkill» erscheint am 28. Januar im Verlag Ullstein, Berlin.
Im Koksnebel: Helene Hegemanns heftiges Romandebüt »Axolotl Roadkill« (Die Zeit)
Im Focus die Orgien der Schwanzlurche.
Im Spiegel Das Wunderkind der Boheme.






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