Mit fünf Jahren beschloss Matt Ruff, Schriftsteller zu werden. Nun ist er 42 und hat bisher vier Bücher veröffentlicht. Ein Gespräch über Musik, Faulheit und die Fantasie.
ZEIT online: Sie veröffentlichen in einem sehr langsamen Rhythmus, etwa alle fünf Jahre erscheint ein Buch.
Ruff: Ich bin einfach sehr langsam. Das liegt aber auch daran, dass ich sehr akribisch arbeite. Bevor ich etwas zu einem Lektor schicke, wird es peinlich genau überarbeitet und gesäubert. Dazu kommt, dass mir der Antrieb fehlt, ständig etwas auf dem Markt haben zu müssen. Wenn dann noch die eine oder andere Verzögerung hinzukommt, sind fünf Jahre im Nu um.
Ähnliche Beiträge:
- Kertész Interview DIE ZEIT: Sie haben immer gesagt, Schreiben sei für Sie »gesteigertes Leben«....
- Interview Erwin Einzinger Der Standard: Was brauchen Sie zum Schreiben? Erwin Einzinger: Zuversicht. Das Gefühl,...
- Im Interview sagt Dieter Forte über seine Arbeitsweise: Ich arbeite eigentlich wie ein Maler. Ich schreibe Szenen und Bruchstücke, schreibe...
- Vorlesen statt Deuten – Interview Klaus Wagenbach Der Verleger Klaus Wagenbach hat ein Plädoyer für das Vorlesen gehalten. Mit...
- Interview mit Imre Kertész Schande und Liebe in Zeiten der Diktatur “Als Autobiograph wäre ich gescheitert”:...



