Noch immer gilt die Frankfurter Buchmesse als das weltweit wichtigste Ereignis auf dem Literaturmarkt. hr-online hat Verleger nach dem Standort Frankfurt, den wirtschaftlichen Prognosen und dem Einfluss der neuen Medien befragt. Und vor allem: Was lesen die Deutschen am liebsten?
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Der Trend zu deutschen Autoren ist nicht verwunderlich. Zum einen ist inzwischen einige Zeit vergangen, in der sich neuere deutschsprachige Autoren haben etablieren können, sicher auch dank der Beharrlichkeit ihrer Verlage, zum anderen ist das Spektrum deutscher Literatur inzwischen recht weitgefächert. Röggla tummelt sich neben Genazino, Zeh konkurriert mit Ortheil. Das war in früheren Jahrzehnten in solch einer Dimension nur selten wahrnehmbar. Früher gab es die modernen Klassiker (Lenz, Böll, Grass), die Verkopften wie Geissler oder Kronauer und die unterhaltsame Tändelei. Der Rest, der Zwischentöne produzierte, wurde nicht wirklich wahrgenommen oder ins Rampenlicht gestellt. Vielleicht kann man hier sogar mal dem Fernsehen seinen Tribut zollen, das hier doch einiges präsenter gemacht hat….