links for 2010-02-08

  • Aus der Mail eines fahrenden Schriftstellers
  • Interviews, Träume, Kurzbiografien, Sottisen, Remisen und Markisen, jede Menge herumliegende Leichen, Mockumentaries, Collagen von Collagen von Collagen. Stellen Sie sich vor, Bertolt Brecht, Christian Geissler, Ze do Rock, Gisela Elsner, Elfriede Jelinek, Hans Erich Nossack und Dario Fo hätten ein Kind gemacht. Dieses quäkende, entnervend intelligente, bisweilen schizoide und zum Anbeißen charmante Kind wäre "legende".
  • Der Roman, eher ein Konvolut von Aufzeichnungen in verschiedensten Formen – Essays, Tuschespuren, Listen, Beobachtungen, Sentenzen, ethnografische und kriminalistische Recherchen –, erweist sich als ebenso zerstückelt wie an seinem Ende sein Protagonist.
  • Für Deutschlands neuen Starautor Daniel Kehlmann ist er «größte lebende Schriftsteller englischer Sprache», der «vielleicht bedeutendste experimentelle Romancier unserer Tage». Südafrikas Literaturnobelpreisträger J.M. Coetzee, der am Dienstag 70 Jahre alt wird, ist allerdings kein Autor, der sich öffentlich feiern lässt.
  • Auch Informationen waren lange Zeit ein rares Gut. Sie sind es aber nicht mehr. Wir können uns mit ihnen überfrachten. Wir können uns am Ramsch ins Koma saufen. Damit nähren wir das elektronische Gehirn und riskieren es, unser eigenes verhungern zu lassen.
  • Rückkehr der Avantgarde beim dritten Literaturwettbewerb Wartholz in Reichenau. Christian Steinbacher bekommt den Hauptpreis, dotiert mit 10.000 Euro, zugesprochen.
  • Der Computer übernimmt unser Denken, wir leben mitten in der digitalen Revolution. Doch warum fällt es uns so schwer, sie zu begreifen, fragt Jakob Augstein
  • Ich bekannte mich als einer, der ihre Gedichte geradezu missionarisch verbreitet hatte, dann aber, mit Erscheinen ihres ersten Bandes „Ich mach ein Lied aus Stille“ irritiert feststellte, mit wie wenig formaler Vielfalt sie auskam.
  • Eva Strittmatter wird heute achtzig
  • Eine Seite, so Hegemann, habe sie von Airen "regelrecht abgeschrieben" – und zwar, weil der ein "großartiger Schriftsteller" sei, mit dem sie "über das Buch auch ein Stück weit versuche, in Kommunikation zu treten".
  • Die Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff erhält den Berliner Literaturpreis 2010. Das gaben am Wochenende die Stiftung Preussische Seehandlung und die Freie Universität Berlin bekannt.
  • Originalität gibt es nicht – nur Echtheit
  • Können Lyriker Prosa schreiben? Nein, sagt das Vorurteil. Ja, beweist Ulrike Almut Sandig mit ihrem Band "Flamingos", in dem sie 11 doppelbödige Erzählungen vereint.

Links geht es weiter mit Uljana Wolf, Johannes Bobrowski, Anton Tschechow und James Ellroy

Wär’ ich ein Uferschneck

(Der Tagesspiegel, Ulrich Rüdenauer)

In ihrem neuen Gedichtband „Falsche Freunde“ spielt die Dichterin Uljana Wolf mit den Fallstricken der Sprache und schreibt über Übersetzungsprobleme und Hollywood-Diven.

Schriftsteller Johannes Bobrowski

(Zeit Online, Fokke Joel)

“Ich gewöhn mich ins Glück, / ich sage, es ist ganz leicht”, zitiert der Dichter Christoph Meckel seinen Freund Johannes Bobrowski. Und erzählt von der letzten Zeit vor dessen Tod: “Schließlich wurde er immer müder. Das Gesicht mit den Pferdeaugen hing schwer nach vorn, und es war zu erkennen, dass er sich schleppte.” Der Ruhm, Bobrowskis legendäres Talent zur Freundschaft und seine zeitraubende Arbeit als Lektor im Ostberliner Union Verlag, das alles war neben der Familie kaum noch zu bewältigen. Erst spät, 1961, war sein erster Gedichtband erschienen, Sarmatische Zeit. Im Jahr 1965 starb er im Alter von 48 Jahren an den Folgen einer Blinddarmentzündung. Im Jahr 2008 übernahmen die Historischen Sammlungen der Landesbibliothek Berlin die rund 2200 Bücher des Dichters. Bis zum 31. März sind einige von ihnen im Lesesaal der Sammlung in einer kleinen Ausstellung zusehen, zusammen mit Fotos und anderen Zeugnissen des Dichters.

Er liebte gezähmte Land- und Leidenschaften

(bazonline.de/ Guido Kalberer)

Am 29.01.2010 vor 150 Jahren wurde Anton Tschechow geboren. Die amerikanische Publizistin Janet Malcolm reiste auf den Spuren des früh an Tuberkulose verstorbenen Genies und hat eine empfehlenswerte Reportage geschrieben, die jetzt die deutscher Übersetzung im Berlin Verlag erschienen ist(im Original bereits 2001). Nach der kurzweiligen 200-seitigen Reise lässt sich mit einiger Bestimmtheit eines sagen: Besser als «Tschechow lesen» ist nur Tschechow lesen.

Ein Leben in dunklen Zimmern

(Deutschlandradio Kultur, Liane von Billerbeck)

James Ellroy im Gespräch mit Liane von Billerbeck über die Arbeit an “Blut will fließen”.
Gerade ist der dritte Teil der “Underworld USA”-Trilogie des US-Amerikaners James Ellroy unter dem Titel “Blut will fließen” erschienen. Darin geht es um “schlimme Männer”, die sich in die “rote Göttin” verlieben. Der Schriftsteller ist derzeit auf Lesereise in Deutschland.

von Billerbeck: Aber wenn man so im Dunkeln liegt, ohne Handy, ohne Internet, ohne Fernsehen, ohne sonst was, wie recherchiert man dann? In Ihrem Buch sind ja auch viele Stellen, die spielen auf Kuba, auf Hawaii – wie haben Sie diese Recherche dann gemacht? Haben Sie dafür Rechercheure gehabt, die das für Sie erledigt haben?

Ellroy: Ja, ich stelle tatsächlich solche Faktenfinder an, die mir bestimmte Tatsachenzusammenstellungen liefern, Chronologien und dergleichen. Das ermöglicht mir dann, mit sehr viel Ermessensspielraum da hineinzuschreiben.

Heute: Die Vorleser im ZDF

Die Titel der Sendung vom 05. Februar 2010

Detlev Buck ist diesmal zu Gast bei Amelie Fried und Ijoma Mangold. Zu deren fünfter Sendung bringt der Kult-Regisseur und Schauspieler die Autobiografie der gefeierten Konzertpianistin Zhu Xiao-Mei mit. Der Musikerin war während der chinesischen Kulturrevolution das Musizieren verboten worden – wodurch ihre Karriere fast beendet war bevor sie überhaupt begonnen hatte.

Helene Hegemann Axolotl Roadkill Broschierte Ausgabe, 208 Seiten Ullstein Verlag 2010 ISBN: 3550087926 14,95 EuroBenjamin Stein Die Leinwand Gebundene Ausgabe, 416 Seiten Verlag C.H. Beck, 2010 ISBN: 3406598412 19,95 EuroZhu Xiao-Mei Von Mao zu Bach: Wie ich die Kulturrevolution überlebte Aus dem Französischen von Anna Kamp Gebundene Ausgabe, 288 Seiten Antje Kunstmann Verlag, 2009 ISBN: 3888975573 19,90 EuroNadeem AslamDas Haus der fünf Sinne Aus dem Englischen von Bernhard Robben Gebundene Ausgabe, 459 Seiten Rowohlt Verlag, 2010 ISBN: 3498000772 19,95 EuroThomas Bernhard – Siegfried Unseld Der Briefwechsel Thomas Bernhard – Siegfried Unseld Herausgegeben von Raimund Fellinger, Martin Huber und Julia KettererGebundene Ausgabe, 800 Seiten Suhrkamp Verlag, 2009 ISBN: 3518419706 39,80 EuroPeter Knorr, Oliver Maria Schmitt, Martin Sonneborn, Mark-Stefan Tietze (Hrsg.) Titanic – das endgültige Satirebuch: Das Erstbeste aus 30 Jahren Gebundene Ausgabe, 400 Seiten Rowohlt Berlin Verlag, 2009 ISBN: 3871346527 25,00 EuroLinus Reichlin Der Assistent der Sterne Gebundene Ausgabe, 320 Seiten Galiani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch; 2009 ISBN: 3869710039 19,95 EuroGregor Weber Kochen ist Krieg!: Am Herd mit deutschen Profiköchen Gebundene Ausgabe, 288 Seiten Piper Verlag, 2009 ISBN: 349205293219,95 Euro Lyrikstimmen: Die Bibliothek der Poeten. 122 Autorinnen und Autoren. 420 Gedichte. 100 Jahre Lyrik im Originalton9 CDs, 638 Minuten Spielzeit der Hörverlag, 2009 ISBN: 3867173389 49,95 Euro

Und das wird alles in einer knappen halben Stunde durchgehechelt.

UNESCO-Welttag des Buches

Bücher feiern, Ideen schützen: Der 23. April ist der UNESCO-Welttag des Buches und der Rechte der Autoren. Den weltweiten Feiertag nimmt die Buchbranche zum Anlass, mit Werbemitteln, und vielen Veranstaltungsangeboten Kinder und Jugendliche für Bücher und das Lesen zu begeistern. In diesem Jahr möchte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels rund um den Welttag des Buches junge Leser zudem für den Wert des geistigen Eigentums sensibilisieren. „Junge Menschen brauchen Bildungschancen und die Möglichkeit, sich mit ihren individuellen Interessen zu entwickeln. Ohne einen vielfältigen Buchmarkt, der inspiriert und informiert, ist das nicht möglich. Deshalb wollen wir aufklären, wie ein starkes Urheberrecht unsere kulturelle Vielfalt schützt“, sagt Prof. Dr. Gottfried Honnefelder, Vorsteher des Börsenvereins.

Mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen werben Buchhändler vor Ort in ganz Deutschland am 23. April für das Lesen, Geschichtenerzählen und für Bücher. In diesem Jahr können sie zudem mit einem speziell entworfenen Lesezeichen über die Bedeutung des geistigen Eigentums informieren. Das Lesezeichen gibt einen kindgerechten Überblick über das Urheberrecht. Buchhändler können es ab dem 4. Februar kostenlos unter www.welttag-des-buches.de bestellen. Hier stellt der Börsenverein den Buchhändlern sukzessive auch weitere Informationen zum Thema Urheberrecht zur Verfügung.

Vorablesen

Mit dem Frühling kommt die Zeit der Flut der Neuerscheinungen. Einige davon werden wieder an das Vorablesen-Ufer gespült und ansehnlich präsentiert, so z.B. Leopard von Jo Nesbø, Dunkelziffer von Arne Dahl, Finstere Orte von Gillian Flynn oder auch Die Schuld des Tages an die Nacht von Yasmina Khadra, Zeit der Gespenster von Jodi Picoult oder Blut will fließen von James Ellroy. Lassen Sie sich inspirieren! Mit etwas Glück können Sie jede Woche eines von 100 Leseexemplaren der präsentierten Titel gewinnen!

Tropen Verlag

Am 15. Februar erscheinen die beiden ersten Tropen-Bücher des Frühjahrs 2010:

Roger Smith: Blutiges Erwachen. Südafrika-Thriller. Aus dem Englischen von Jürgen Bürger und Peter Torberg (Wake up Dead), 360 S., gebunden mit Schutzumschlag, ISBN: 978-3-608-50206-0.
Roger Smith liest vom 7.-12.3. in Stuttgart, Wien, Heidelberg, Köln (Lit.Cologne), München.

Hallgrímur Helgason: Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen. Roman. Aus dem Isländischen von Kristof Magnusson, 271 S., gebunden mit Schutzumschlag, ISBN: 978-3-608-50108-7
Hallgrímur Helgason liest vom 8. bis 11.3. in Köln, Salzburg und in Gschwend.

Jokers Lyrikpreis 2010

Hobby-Poeten, aufgepasst! Im März 2010 schreibt der Buchversender Jokers zum achten Mal seinen Lyrik-Wettbewerb aus. Der Preis ist mit über tausend Euro dotiert. Die besten Einsendungen veröffentlicht Jokers, der Spezialist für Restauflagen und Sonderausgaben, in einem Wochenkalender. Teilnehmen können alle deutschsprachigen Hobby-Autorinnen und -Autoren. Zwischen dem 1. und 31. März 2010 können die Texte auf der Jokers-Website (www.jokers.de/lyrikpreis) eingereicht werden. Eine fachkundige Jury wählt die drei besten Gedichte aus und prämiert sie (1. Preis: 1.000 Euro; 2. Preis: 500 Euro; 3. Preis: 250 Euro). Zudem gibt es attraktive Sonderpreise. Die Preisträger werden im Juni 2010 bekannt gegeben. Viele der eingesandten Texte werden außerdem in die Jokers Gedichte-Datenbank aufgenommen, die zu den größten im Internet zählt: www.jokers.de/gratis-gedichte. Näheres zu dem Wettbewerb und Tipps für ein gutes Gelingen finden Interessierte unter www.jokers.de/lyrikpreis. Partner des Lyrik-Wettbewerbs sind der Autorenhaus Verlag, „Das Gedicht“, „Das Literatur- Café“, „Die Berliner Literaturkritik“, „Hoerothek“, „TextArt – Magazin für Kreatives Schreiben“ und der Uschtrin Verlag.

SWR Bestenliste Februar 2010

Platz 1 (-) 117 Punkte
LEONID DOBYÄŒIN: Die Stadt N.

Friedenauer Presse
Mittelschwere Lektüre
230 Seiten, 22,50 Euro

Ein Meisterwerk der russischen Literatur: 1935 erschienen,
ein Jahr vor dem Tod seines Verfassers. Ein Roman, der davon
erzählt, worauf der Sozialismus keine Antworten hatte:
das Spießertum einer Kleinstadt, das Erwachen der Sexualität

Platz 2 (4) 98 Punkte
THOMAS BERNHARD/ SIEGFRIED UNSELD: Der Briefwechsel

Suhrkamp Verlag
Mittelschwere Lektüre
869 Seiten, 39,80 Euro

Der Verleger und sein Autor: eine Berufsbeziehung
als Beziehungsdrama um Anerkennung, die sich in Geld misst,
um große Literatur, die einiges mit Größenwahn zu tun hat.

Platz 3 (-) 91 Punkte
ALISSA WALSER: Am Anfang war die Nacht Musik

Piper Verlag
Mittelschwere Lektüre
256 Seiten, 19,95 Euro

Wunderheiler, Magnetiseur, Wissenschaftler oder Scharlatan?
Franz Anton Mesmer war im Wien des 18. Jahrhunderts berühmt
und berüchtigt. Er bekommt eine prominente Patientin:
die Tochter von Hofrat Paradis, Pianistin, Sängerin
und seit einem tragischen Erlebnis in der Kindheit vollständig erblindet.

Platz 4 (9) 83 Punkte
ULRICH RAULFF: Kreis ohne Meister

Verlag C. H. Beck
Leichtere Lektüre
544 Seiten, 29,90 Euro

Ein Meisterwerk! jubelt die Presse. Ulrich Raulff,
Direktor des Deutschen Literaturarchivs in Marbach,
hat seinen Blick auf das Nachleben Georges gerichtet.
Auf die Zeit nach 1933. Der Kreis zerfällt. Die jüdischen Mitglieder
müssen ins Exil, andere schließen sich den Nazis an.
Und dann nach 1945: Interessiert sich dann noch jemand für George?

Platz 5 (-) 30 Punkte
ULRIKE DRAESNER: Vorliebe

Luchterhand Literaturverlag
Schwierigere Lektüre
320 Seiten, 19,95 Euro

Harriet liebt Mathematik und ihre wohlgeordnete Familie.
Doch dann fährt ihr Freund zufällig Peter an, die Jugendliebe.
Plötzlich verschieben sich die Bahnen, die Konstellationen.
Gleichungen gehen nicht mehr auf. – Liebe in den Zeiten der Zahlen.

Platz 6-7 (-) 25 Punkte
ADAM HASLETT: Union Atlantic

Rowohlt Verlag
Schwierigere Lektüre
400 Seiten, 19,90 Euro

Boston 2002 statt Wall Street 2008: Die Katastrophe ist die gleiche.
Ihr Unheld: Doug Fanning, Investmentbanker, clever,
gutaussehend und vor allem skrupellos und risikobereit.
Er baut eine Protzvilla, die so leer ist wie sein Inneres.
Und er scheint nur einen Gegner zu haben: die Nachbarin.
Altreich trifft neureich.

Platz 6-7 (-) 25 Punkte
JANET MALCOLM: Tschechow lesen

Berlin Verlag
Mittelschwere Lektüre
208 Seiten, 19,90 Euro

Mit Tschechow reisen – nach Petersburg, Jalta, Moskau.
Zuerst verschwindet der Koffer, dann ist die Wirklichkeit
unerwartet schäbig, ganz anders als in den Büchern.
Aber vielleicht ist dieser Verlust genau der Schlüssel zur
literarischen Welt Tschechows?

Platz 8 (-) 24 Punkte
KRISTOF MAGNUSSON: Das war ich nicht

Kunstmann Verlag
Mittelschwere Lektüre
288 Seiten, 19,90 Euro

Ein Bestsellerautor in der Schreibkrise, seine Übersetzerin,
die davon lebt, dass das nächste Buch erscheint,
und ein Investmentbanker, der mit ganz kleinen Betrügereien beginnt.
Und dann begegnen sie sich alle in Chicago…

Platz 9 (-) 18 Punkte
ALEXANDER PUSCHKIN: Eugen Onegin

Stroemfeld Verlag
Schwierigere Lektüre
2 Bände, 1632 Seiten, 98,00 Euro

Das Großwerk der russischen Literatur mit dem enzyklopädischen
Kommentar des ebenfalls großen Vladimir Nabokov,
der Eugen Onegin ins Englische übersetzt hat – das Ergebnis einer
lebenslangen Auseinandersetzung.

Platz 10 (-) 16 Punkte
ALAN PAULS: Die Vergangenheit

Klett-Cotta Verlag
Leichtere Lektüre
640 Seiten, 24,90 Euro

Buenos Aires in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts:
Rimini und Sofia haben sich getrennt. Eine Befreiung.
Rimini lernt eine jüngere Frau kennen. Aber dann kehrt Sofia zurück.
Der Beginn eines erregenden Alptraums.

Persönliche Empfehlung im Februar
von Hubert Spiegel (Frankfurt):
JOHANN FRIEDRICH NAUMANN: Die Vögel Mitteleuropas

Eichborn Verlag
520 Seiten, 79,00 Euro

“Es ist eines der schönsten Bücher der letzten Jahre,
und es erinnert an ein vergessenes deutsches Genie, wie sein Herausgeber
ohne Übertreibung im Vorwort schreibt.
Johann Friedrich Naumann zählt zu den exemplarischen Forscherfiguren
des neunzehnten Jahrhunderts, und Arnulf Conradi hat für den Band
?Die Vögel Mitteleuropas? eine exemplarische Auswahl aus dem Werk
des Begründers der deutschen Vogelkunde getroffen, die sowohl
den Forscher wie auch seinen gefiederten Gegenstand
aufs Schönste würdigt.”(Hubert Spiegel)

Copyright SWR
Die Bestenliste im Internet:
http://www.SWR.de/bestenliste

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